Über

Ich lebe in Berlin, im Wedding,  mitten im Mulitikulti. Ich finde es auch nach Jahren noch spannend, wie ich und die Leute um mich herum mit dem ganzen Durcheinander versuchen zurecht zu kommen. Manche Geschichten sind einfach zu schön, als dass sie vergessen werden dürften. Deswegen schreib ich sie hier auf.

Daneben bin ich Jurist und habe mal bei einer Unfallkasse gearbeitet. Sonst habe ich nichts mit Franz Kafka gemeinsam – leider auch nicht sein Talent. Nur manchmal kommt mir die moderne Welt ganz schön bedrohlich vor. Aber wenn ich mein tägliches Klein-Klein mal niederschreibe, merke ich, dass ich nur durch die Tür gehen muss, die geschlossen erscheint, die aber, wie Franz es ja weiß, immer offen steht.

 

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14 Gedanken zu “Über

  1. Kafka. Der Prozess. Deutsch Leistungskurs. Wie ich ihn gehasst habe – also der Autor, nicht den Kurs. Kafka konnte schreiben, keine Frage. Aber dass man sie wusste, was das alles soll … Ich kam dann in der Klausur aus lauter Frust und ich-hab-die-Schnauze-voll zu der Deutung: Der Franz, der will uns sagen, dass wir nicht alles verstehen müssen, manche Dinge, Institutionen und Menschen bleiben rätselhaft und verworren und dann darf man auch getrost sagen „Ich weiß es nicht und ich muss es nicht verstehen“.
    Ich hab die vollen 15 Punkte auf die Arbeit bekommen.
    Jetzt, da ich so davon schreibe, kommt mir der Gedanke, dass ich meine Interpretation mal öfter im Leben anwenden sollte … Zum Beispiel bei der Frage, warum meine Berliner Wohnungsgesellschaft es trotz diverser freundlicher Anrufe meinerseits in zweieinhalb Wochen nicht geschaft hat, einen Handwerker für die defekte Klingelanlage zu schicken … Berlin.

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  2. Schön, dass du deine Lehrer überzeugen konntest. Ich hab auf der Realschule die Kurzgeschichte „Die Heimkehr“ interpretieren müssen. Ich erinnere mich, dass ich da von einer „düsteren Stimmung“ geschrieben habe, die aufkommt. Dazu hat der Lehrer nur ein großes Fragezeichen gemacht und mir eine vier gegeben. Vielleicht gibt es eine Kafka-Interpretation für Realschulen und eine für Gymnasien. Oder es gibt eine unerfindliche Willkür in allem, die wir nicht ergründen können. Würde ja passen.

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  3. Guten Morgen 🙂

    schön, dass wir uns real kennengelernt haben. 🙂
    Ich hatte deine Vorstellungsseite schon einmal gelesen aber sie war gestern Abend nicht in meinem Kopf parat.
    Daraus folgere ich, dass die Verknüpfung von Blog und Mensch (real) dann doch im Gehirn eine größere Merkfähigkeit schafft!
    Übrigens, dein Beitrag über Europa und dem Gendarmenmarkt gefällt mir. Ich musste schmunzeln.

    Einen schönen Tag sendet dir Susanne

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